Ibrahimovic muss wegen Beteiligung an Bethard Geldstrafe bezahlen

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Veröffentlicht am 9. Juni 2021

In vielen Ländern ist es völlig normal, dass Profisportler Werbung für Online Casinos oder Wettbüros treiben. Häufig sieht man die Werbung für Sportwettenanbieter auf den Trikots und sogar im Stadion. Manchmal gibt es überdies eine offizielle Zusammenarbeit zwischen Wettbüro und Sportverein. Doch scheinbar ist es nicht in jedem Land erlaubt. Der für den schwedischen Verein SF spielende Profifußballer Ibrahimovic nun eine hohe Geldstrafe zahlen muss. Oder liegt es nur an der Art der Beteiligung?

Ibrahimovic muss zum Glück nur Geldstrafe zahlen

Inhaltsverzeichnis:

Ibrahimovic muss zum Glück nur Geldstrafe zahlenHätten UEFA und FIFA früher reagieren müssen?Wie sicher sind Online Sportwetten?

Im Grunde genommen kann sich Ibrahimovic glücklich schätzen: Er muss nur eine Strafe von 50.000 Euro bezahlen. Es hätte ihn auch mit einer Sperre von drei Jahren treffen können. In diesem Fall wäre seine Karriere höchstwahrscheinlich beendet gewesen. Warum er mit einer Geldstrafe davonkommt, wurde nicht bekanntgegeben. Womöglich liegt es daran, dass nicht Ibrahimovic selbst am Wettbüro Bethard beteiligt ist, sondern sein eigenes Unternehmen Unknown AG. Ferner wurde vom Profi-Fußballer gefordert, dass er sofort die Beteiligung an Bethard beendet.

Während die Geldstrafe Bethard nicht interessiert, könnte die zweite Forderung dem Konzern jedoch schaden. Immerhin hält das Unternehmen Unknown AG einen sehr großen Anteil an Bethard. Es ist die Rede davon, dass es der viertgrößte Anteilnehmer ist. Eine sofortige Beendung der Beteiligung kann für Bethard enorme finanzielle Schwierigkeiten bedeuten. Ibrahimovic hat sich bis heute noch nicht zum Urteil geäußert.

Bethard selbst scheint ebenfalls Glück im Unglück gehabt zu haben. Denn dieser Konzern hat schon lange vor, seinen Sportwettenanteil zu verkaufen. Diese Idee hat sich bereits konkretisiert, denn offiziellen Meldungen zufolge wird der Sportwetten-Geschäftsbereich für 16 Millionen Euro an Esports Entertainment Group abgetreten. Obwohl es sich um eine sehr hohe Summe handelt, profitiert der neue Besitzer vom Kauf. Bethard hat im Jahr 2019 einen Gewinn von 30 Millionen Euro generiert – nach Steuern.

Hätten UEFA und FIFA früher reagieren müssen?

Experten stellen nach diesem Urteil die Frage in den Raum, ob die UEFA und die FIFA nicht schon früher hätten reagieren müssen. Immerhin ist es seit Jahren bekannt, dass Ibrahimovic an Bethard beteiligt ist. Aus diesem Grund wurde Ibrahimovic nicht zur WM zugelassen. Die Reaktion des Profispielers auf diesen Ausschluss bestand lediglich in dem Versprechen des Verbandschefs vom SF, sich an das Regelwerk der WM zu halten.

Andere Spieler hatten in der Vergangenheit nicht so viel Glück und mussten mit einer Spielsperre zurechtkommen. Als Beispiel können wir hier Kieran Trippier und Paul Scholes. Weshalb die UEFA und die FIFA bei Ibrahimovic die Augen zudrücken, können sich womöglich nur Experten denken. Ob die Begründung vom SF tatsächlich richtig? Sowohl der Verband als auch der Profispieler versuchten sich zu verteidigen, indem sie auf unverständliche Regeln der UEFA und FIFA hinwiesen. Andere Spieler scheinen mit diesen jedoch keine Probleme zu haben.

Angeblich ist es bekannt, dass sich Profispieler nicht an Wetten, Lotterien und Glücksspielen beteiligen dürfen. Der Sinn dahinter ist eigentlich ebenfalls jedem geläufig: Es sollen Wett- und Spielmanipulationen unterbunden werden. Obwohl das jedem Sportverein bekannt ist, hat der SF die Situation um Ibrahimovic toleriert. Auch die UEFA und die FIFA schritten nicht ein.

Es könnte aber sein, dass Ibrahimovic noch mit weiteren Konsequenzen rechnen muss. Die FIFA hatte im Dezember 2020 ein Abkommen mit dem Büro der Vereinigten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung unterzeichnet. Weitere Profispieler stehen für die Integrität des Sportes ein. All dies kann dazu führen, dass noch weitere Schritte gegen Ibrahimovic eingeleitet werden.

Wie sicher sind Online Sportwetten?

Nicht nur Experten sind über das Urteil verwundert. Auch viele Spieler wundern sich, weshalb so streng durchgegriffen wird. Die Zusammenarbeit zwischen Gauselmann und Fortuna Düsseldorf wird ja auch toleriert. Doch unabhängig davon stellen sich viele die Frage, ob denn unter diesen Voraussetzungen überhaupt Sportwetten sicher sind. Wer sich an ein Online Casino oder einen Online Buchmacher mit Lizenz wendet, kann sich darüber freuen, dass alles legal und sicher abläuft.

Ab Juli 2021 gelten generell strengere Regeln, und zwar aufgrund des neuen deutschen Glücksspielstaatsvertrages. In diesem werden nicht nur Glücksspiele wie Roulette und Slots geregelt. Auch Sportwetten werden in diesem neuen Vertrag neu reguliert. Live-Wetten werden stark eingeschränkt.

Trotzdem gibt es noch ausreichend Möglichkeiten, Sportwetten zu setzen und damit zu gewinnen. Wer sein finanzielles Risiko minimieren möchte, kann sich als Neukunde für einen Willkommens-Bonus entscheiden. Wichtig ist nur, dass die damit zusammenhängenden Bonusbedingungen beachtet werden. Wer dies nicht vernachlässigt, kann sich trotz mancher negativer Schlagzeilen gefahrlos bei einem Online Casino anmelden.

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